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Gewohnheiten






Deine Gewohnheiten – Kleine Schritte, große Wirkung


Motivation bringt Dich ins Rollen. Gewohnheiten bringen Dich ans Ziel.


Du brauchst nicht mehr Motivation. Du brauchst ein System, das auch dann funktioniert, wenn Dir die Motivation einmal fehlt. Dieses Jahr habe ich mir wieder zum Jahresstart vorgenommen, gesünder zu leben. Doch diesmal gab es einen entscheidenden Unterschied zu all den Jahren davor. Ich habe mir nicht einfach nur vorgenommen, gesünder zu leben, so wie jedes Jahr. Dieses Mal habe ich zuerst auf meine Werte geschaut, auf mein Warum und auf meine Lebensbalance. Erst danach habe ich meine neuen Gewohnheiten darauf aufgebaut. All die Jahre zuvor habe ich neue Gewohnheiten meist nur ein paar Wochen durchgehalten. Sobald etwas dazwischenkam und ich meine Routine unterbrechen musste, habe ich anschließend einfach nicht weitergemacht. Daraus entstand irgendwann der Glaubenssatz, dass ich einfach nichts dauerhaft durchhalten kann, dass mein Wille zu schwach ist und dass ich nicht gut genug bin.

Heute weiß ich, dass das nie das eigentliche Problem war. Es lag nicht an meiner Motivation. Es lag daran, dass mir mein Warum gefehlt hat. Heute halte ich nicht einfach nur länger durch. Ich habe Gewohnheiten aufgebaut, die wirklich zu meinem Leben passen. Und wenn ich sie einmal unterbreche, zum Beispiel während einer Reise, fange ich danach ganz selbstverständlich wieder an. Nicht, weil ich mich dazu zwingen muss, sondern weil ich weiß, wofür ich sie langfristig etabliert habe.


Mit dem richtigen System fällt es deutlich leichter.


Für mich ist dieses System mein Dauerkalender mit integriertem Gewohnheitstracker. Er macht meine täglichen kleinen Erfolge sichtbar. Genau das motiviert mich, dranzubleiben und stärkt gleichzeitig mein Selbstvertrauen. Denn oft vergessen wir, was wir eigentlich schon alles erreicht haben. Ein einzelnes Scheitern überschattet plötzlich all die kleinen Erfolge, die wir bereits gesammelt haben.


Die richtige Motivation.


Motivation ist unser innerer Antrieb. Sie bewegt uns dazu, Lösungen für Probleme zu finden, Entscheidungen zu treffen und unsere Ziele zu verfolgen. Das Wort stammt vom lateinischen movere und bedeutet „bewegen". Doch Motivation ist vergänglich. Mal fühlen wir uns voller Energie und könnten Bäume ausreißen. An anderen Tagen fehlt uns jede Kraft. Das ist völlig normal. Gefühle schwanken. Bei uns Frauen kommen zusätzlich noch hormonelle Veränderungen dazu. Deshalb sollte Motivation niemals das Fundament sein. Das Fundament sind Deine Werte, dein Warum und die Gewohnheiten, die daraus entstehen. Je stärker Dein Warum ist, desto leichter fällt es Dir, auch nach einer schlechten Woche wieder weiterzumachen.

Viele Menschen starten voller Euphorie ins neue Jahr. Sie wollen plötzlich alles gleichzeitig verändern: mehr Sport, gesünder essen, mit dem Rauchen aufhören, weniger Alkohol trinken, und und und... Doch genau darin liegt oft der Fehler. Unser Gehirn liebt Sicherheit. Jede Veränderung bedeutet für unser Unterbewusstsein zunächst einmal Gefahr und daraus resultierende Unsicherheit. Deshalb hält es uns lieber in unserer gewohnten Komfortzone fest, selbst dann, wenn wir längst wissen, dass sie uns eigentlich nicht guttut.


Mir ging es viele Jahre genauso.


Erst heute verstehe ich meinen inneren Schweinehund deutlich besser. Ich weiß inzwischen, dass dort draußen nicht die eigentliche Gefahr wartet. Die wirkliche Gefahr besteht oft darin, nichts zu verändern und dadurch langsam krank, unzufrieden oder erschöpft zu werden. Ja, Veränderung kostet Kraft. Aber was bleibt uns am Ende unseres Lebens, wenn wir nie den Mut hatten, etwas zu verändern? Vielleicht nur der Gedanke:

"Ach, hätte ich doch früher besser auf meine Gesundheit geachtet."
oder
"Warum habe ich eigentlich immer nur für andere gelebt?"

Genau deshalb beginnen Veränderungen für mich heute immer bei meinen Werten. Ich frage mich zuerst: Wer möchte ich eigentlich sein? Erst danach richte ich mein Warum, meine Ziele und schließlich meine Gewohnheiten danach aus. Seitdem fällt es mir deutlich leichter, nach Rückschlägen wieder auf meinen Weg zurückzufinden. Ich habe heute immer noch viele neue Ideen und begeistere mich schnell für neue Themen. Aber ich verliere mich nicht mehr ständig darin. Ich erkenne viel schneller, welche Ideen wirklich zu meinen Werten passen und welche nur kurzfristige Begeisterung sind. Dadurch bleibe ich meinem roten Faden treu und lasse mich nicht mehr so leicht vom ständigen Lärm im Außen ablenken.


Bewusst mit kleinen Schritten starten.


Ich versuche nicht mehr, mein ganzes Leben innerhalb weniger Tage umzukrempeln. Vielleicht kennst Du diese typischen Neujahrsvorsätze:
"Ab morgen mache ich mehr Sport."
"Ich ernähre mich gesund."
"Ich höre mit dem Rauchen auf."
"Ich trinke keinen Alkohol mehr."

Doch unser Gehirn empfindet große Veränderungen zunächst als Belastung. Deshalb ist es oft sinnvoller, klein anzufangen. James Clear beschreibt dieses Prinzip in seiner 1%-Methode sehr eindrucksvoll. Nicht die große Veränderung entscheidet über Deinen Erfolg, sondern die kleinen Verbesserungen, die Du jeden Tag wiederholst.


Denn Gewohnheiten entstehen nicht durch Motivation, sie entstehen durch Wiederholung.


Eine Studie der Gesundheitspsychologin Phillippa Lally aus dem Jahr 2009 zeigt, dass neue Gewohnheiten durchschnittlich etwa 66 Tage benötigen, bis sie sich natürlich anfühlen. Manche entstehen schneller, andere brauchen deutlich länger. Entscheidend ist dabei nicht die genaue Anzahl der Tage, sondern die Regelmäßigkeit. Jede Wiederholung stärkt Deine neue Gewohnheit ein kleines Stück mehr und macht sie irgendwann zur Routine.

Besonders beruhigend finde ich eine weitere Erkenntnis dieser Studie: Ein einzelner ausgelassener Tag wirft den gesamten Prozess nicht wieder auf Anfang zurück. Entscheidend ist nicht Perfektion, entscheidend ist, immer wieder zurückzukommen und weiter zu machen.
Und genau dabei hilft Dir ein starkes Warum.


Die Sichtbarkeit der täglichen Erfolge.


Ein weiterer wichtiger Baustein ist für mich die Sichtbarkeit meiner Gewohnheiten. Natürlich gibt es unzählige Apps, die uns ständig an neue Aufgaben erinnern. Doch für mich fühlt es sich völlig anders an, wenn ich meine Gewohnheiten mit einem Stift selbst abhaken kann. Diese kleine haptische Handlung belohnt mein Gehirn viel stärker als ein Fingertipp auf dem Handy. Ich sehe jeden Tag schwarz auf weiß, was ich bereits geschafft habe. Dadurch wächst mein Vertrauen in mich selbst, dadurch rede heute ganz anders mit mir. Ich weiß inzwischen, dass ich Dinge dauerhaft durchhalten kann, wenn sie zu meinen Werten passen und ich sie mit dem richtigen System begleite. Im Laufe der Jahre wollte ich all diese Erkenntnisse an einem Ort zusammenführen. So entstand zunächst mein Fotokalender. Dann kamen Gewohnheiten hinzu und später folgten Reflexionsfragen. Heute ist daraus mein Dauerkalender entstanden.

Nicht als weitere To-do-Liste, sondern als täglicher Begleiter für das Leben, das ich bewusst führen möchte. Er verbindet meine Wochenplanung, meine Gewohnheiten und meine Reflexion miteinander. Am Abend reichen oft nur wenige Minuten, um zurückzublicken. Und am Monatsende erkenne ich plötzlich, wie viele kleine Schritte ich bereits gegangen bin. Genau diese kleinen Erfolge übersehen wir im Alltag viel zu oft. Denn große Veränderungen beginnen selten mit einem einzigen großen Schritt. Sie beginnen mit einer kleinen Entscheidung, die Du jeden Tag aufs Neue triffst.

Wenn Du Deinen Alltag bewusster gestalten möchtest, findest Du genau dafür meinen Dauerkalender mit integriertem Gewohnheitstracker. Nicht als weiteres Organisationssystem, sondern als Begleiter auf Deinem ganz persönlichen Weg.



Bevor Du weitergehst, möchte ich Dir noch fünf Fragen mitgeben. Vielleicht werden sie Dich in den nächsten Wochen begleiten:


  • Werte: Wer möchte ich sein?
  • Warum: Warum ist mir das wirklich wichtig?
  • Lebensbalance: Wo stehe ich gerade?
  • Ziele: Wo möchte ich hin?
  • Gewohnheiten: Was kann ich heute dafür tun?

Denn am Ende ist es nicht die große Entscheidung, die unser Leben verändern. 
Es sind die kleinen Entscheidungen, die wir jeden Tag wieder treffen.


Hier geht´s zu meinem Dauerkalender inkl. Gewohnheitstracker:


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